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Aktuelles

U16: SC Untergrombach ist Bezirksmeister


Der SC Untergrombach ist Bezirksmeister: Alexander Doll (1), Simon Kling (3), Kai Burger (2) und Michael Hayen (4)

Nach dem Auftaktsieg in der U16 gegen Bruchsal konnte man am Doppelspieltag in Ettlingen erneut stark aufstellen. Gegen favorisierte Karlsruher SF gelang dabi ein knapper, aber verdienter Sieg. Simon Kling und Michael Hayen mit Siegen und Alexander Doll am Spitzenbrett steuerte das entscheidende Unentschieden bei. Am Nachmittag wurde der Matchball gegen Ettlingen mit kräftiger Mithilfe des Gegners verwandelt. Michael Hayen war der Matchwinner. Der SC Untergrombach ist Bezirksmeister U16 und für die Badischen Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert. Zum Spielbericht von Kai Burger und allen Ergebnissen und Tabellen.

Kreisklasse A: Erste Punkte für den SCU III


Vordere Tischreihe: Der SCU III im Einsatz gegen ubu II

von Bernhard Kling

Für die Dritte Mannschaft galt es endlich Zählbares für den Verbleib in der Kreisklasse A zu sammeln. Nominell sollte dies gegen die DWZ schwächeren Spieler des SC uBu Karlsruhe eigentlich ein Pflichtsieg werden, aber schon gegen Jöhlingen haben die Spieler aus Karlsruhe gezeigt, dass man darauf nichts geben sollte. Nicht nur deshalb galt es überall konzentriert an die Bretter zu gehen. Dieses Vorgehen wurde zuerst von Andreas und Heiko mit zwei Siegen belohnt, während Britta durch eine versehentlich vertauschte Zugabfolge das Nachsehen hatte. Während Marlis durch Remis einen weiteren halben Punkt beisteuern konnte, geschah an Bernhards Brett etwas, was noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nachdem er ein Bauernopfer gleich in der Eröffnung angenommen hatte, eine Variante die er so noch nicht kannte, kam sein Gegner immer besser ins Spiel und schaffte es immer wieder, ihn in Bedrängnis zu bringen. Die Überlegungen in der immer komplexer werdenden Stellung kostete auf beiden Seiten viel Zeit. Im Grübeln über der Stellung vergaß sein Gegner nach getanem Zug jedoch die Uhr zu drücken, was am Ende, wegen Zeitüberschreitung, der Untergrombacher Mannschaft zu einem weiteren Punkt verhalf.

Am Ersten Brett spielte Kay wieder souverän auf. Eine Kuriosität ergab sich aber am Ende, als sein Gegner in eigentlich verlorener Stellung einen Turm opfert. Das Schlagen eines weiteren Turms, der durch regelmäßiges Schachgeben den König von Kay über das Feld trieb, hätte eine Pattstellung zur Folge gehabt. Kay fand aber die Lösung des Problems und konnte dadurch den Mannschaftssieg perfekt machen. Da war es verschmerzlich, dass Alexander in der Abwicklung (zwei Leichtfiguren gegen Turm und zwei Bauern) im Endspiel das Nachsehen hatte. Nun spielte nur noch Pascal am 8. Brett in seiner zwar zögerlichen, aber wie immer soliden Spielweise. Er erarbeitete sich über einen sehr langen Spielverlauf unter Ausnützung fast der gesamt zur Verfügung stehenden Zeit die bessere Stellung. Schade für ihn, dass es am Ende in Anbetracht der nur noch knappen Bedenkzeit dann doch nur zur Punkteteilung reichte. Glückwunsch trotzdem für die sehr gute Leistung, die wieder gezeigt hat, dass er schon lange in der A-Klasse angekommen ist. 

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Landesliga: Ein Viertel Auflösungserscheinungen, Drei Viertel großer Kampf

von Stefan Doll

In 37 Jahren in denen ich an Verbandsrunden teilnehme habe ich so einen Kampf wie gegen Calw nicht im Entferntesten erleben müssen. Nachdem wir geschlagene 29 Minuten auf Almir und Konrad (umsonst) warteten, gingen wir mit einem 0:2 Rückstand ins Spiel. Zusätzlich mussten Rebecca und Michael auch noch 2 Bretter nach vorne rutschen, wo sie auf Gegner mit 300 bzw. 400 höherer Wertungszahl getroffen sind. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hatten die verbliebenen 6 Spieler auch noch 20 Minuten weniger, da die Uhren liefen, während wir auf unsere Mitspieler warteten. Nachdem drei Viertel der Mannschaft extrem angenervt waren, ist wenigsten Konrad um ca. 10:50 zum Spiel gekommen. Er hatte leider das Spiellokal nicht gefunden. Hier wäre ein Navi und/oder ein Handy sicherlich nicht suboptimal gewesen. Wo Almir war ist bis jetzt noch ein Rätsel. Jochen konnte an 1 sehr überzeugend gewinnen. Nach jedem Zug hat mir seine Stellung mehr Spaß gemacht. An 2 hätte ich ein wenig mehr Zeit gut gebrauchen können, ab dem 29. Zug hatte ich leider nur noch 50 Sekunden auf der Uhr. Nach 40 Zügen war die Stellung leider Remis, so dass ich auf Grund des Mannschaftsstandes zocken musste. Dies hat der Gegner leider sehr gut gekontert, so dass ich eine Null quittieren musste. Am dritten Brett spielte Alex furios auf und sein Gegner Günther Blaich hatte wohl sehr wacklige Knie. Anders kann ich mir 8 (!!!) Remisangebote des erfahrenen Calwer Recken nicht erklären. Leider hat Alex seine super gespielte Partie in Gewinnstellung noch einmal schwierig gemacht und lief auch noch zum leider nicht krönenden Abschluss in ein Dauerschach. Aber wenigsten hat er die Niederlagenserie in der Landesliga durchbrechen können. Dieses Spiel sollte ihm in den nächsten Wochen Auftrieb geben. An 4 war Markus etwas unter Druck. Aber auch hier war sein Gegner etwas ängstlich und bot Remis an, anstatt auf Vorteil aus zu sein. Im Endspiel konterte Markus seinen Gegner im Springerendspiel gediegen aus. Am fünften Brett muss Rebecca gegen einen 400 DWZ stärkeren Gegner spielen. Wenn ich sagen würde, sie hat ihren Gegner angegriffen, so  wäre dies eine verniedlichende Untertreibung. Rebecca besuchte den gegnerischen König mit fast allen Figuren. Leider hat sich ihr spielstarker Gegner als sehr guter Verteidigungsspieler erwiesen und alle Drohungen souverän abgewehrt und nach einem inkorrekten Bauernopfer von Rebecca gewonnen. Dennoch durfte die junge Dame sehr stolz auf ihr Spiel sein. Michael am sechsten Brett kam in der Eröffnung unter starken Druck, konnten diesen jedoch gekonnt abwehren und in den Remishafen einfahren. 

Insgesamt haben wir den Mannschaftskampf 3:5 verloren. Wenn wir vollzählig gewesen wären und pünktlich hätten beginnen können, wäre ein Sieg aus meiner Sicht durchaus möglich gewesen.

Kreisklasse C: SCU IV siegt im Derby


Die vierte Mannschaft des SCU im Kampf gegen den SSV Bruchsal III

Nach zwei Siegen zum Auftakt war die vierte Mannschaft im Derby gegen den SSV Bruchsal III in der Pflicht: Untergrombach konnte in Bestbesetzung aufstellen, A. Burger verstärkte im Heimspiel die dritte Mannschaft, dafür kam Andre Hayen am achten Brett ins Team. Bruchsal musste auf sein nominelles zweites Brett verzichten, war ansonsten aber stark aufgestellt, so dass ein Sieg für den SCU zwar Pflicht, aber keineswegs sicher war. Der Kampf begann jedoch gut, die beiden Top-Scorer der Mannschaft, Simon Kling und Tim Burger, hatten früh jeweils eine Figur gewonnen. Simon hatte sichtlich Spaß am Verwerten seines großen materiellen und positionellen Vorteils und auch Tim ließ nichts anbrennen. 2:0 für uns! Kai wickelte ein Endspiel mit Mehrbauer gegen einen stets gefährlichen Gegner ins Remis ab und bleibt in der C-Klasse ungeschlagen. An Brett 8 hatte Andre Hayen zunächst die Qualität eingestellt, konnte jedoch mit einem taktischen Schlag das Blatt wenden und holte den dritten Sieg. Ein gelungener Einstand in der C-Klasse für ihn! Sein großer Bruder Michael Hayen hatte stets vorteilhafte Stellung und das mit Schwarz. Er wurde zum Matchwinner, wehrte einen gegnerischen Verzweiflungsangriff gekonnt ab und stellte den Heimsieg sicher. Schließlich konnte Luca Toth nach extrem wechselhaftem Partieverlauf gegen einen gleichstarken Gegner ein Remis herausholen. Bruder Marc musste nach zaghaftem Spiel gegen einen angriffslustigen Gegner die Waffen strecken. Als letztes spielte noch Mannschaftsführer Ralf Toth, die Partie endete nach nicht einmal zwanzig Zügen in Stellungswiederholung. Nach drei Siegen in Folge geht der SCU IV als Spitzenreiter in die Weihnachtspause. Im Januar folgen die "Wochen der Wahrheit", wenn es zunächst im Spitzenspiel gegen die ebenfalls mit drei Siegen gestarteten Neureuter und anschließend gegen den bärenstarken Absteiger Dettenheim geht. Erst nach diesen beiden Spieltagen wird man sehen, was die drei Auftaktsiege wirklich wert sind. Bis dahin können die Cracks vom SCU IV guten Gewissens die kommenden Feiertage und das Open genießen. 

GM Vadim Shishkin meldet für das Open

GM Vadim Shishkin (UKR) meldet auch 2018 für das Untergrombach Open. Wie im Vorjahr gehört der spielstarke Ukrainer zu den Titelfavoriten. Nutzen Sie Ihre Chance, mit etwas Losglück gegen einen Großmeister zu spielen - melden Sie sich für das Open an

U16 Mannschaftsmeisterschaften: SCU siegt in der ersten Runde

Wie auch im vergangenen Jahr stand am ersten Spieltag das Derby auf dem Programm, diesmal war Untergrombach Gastgeber gegen Bruchsal. Auf dem Papier sollte es eine klare Angelegenheit werden, der SCU war Favorit. Kai Burger und Simon Kling holten sich jeweils den Sieg. Pascal Nied an Brett 2 war nach vier Stunden intensivem Training sicher nicht mehr ganz frisch und spielte gegen einen Gegner, der auch deutlich besser als seine Zahl agiert. Von daher geht das Unentschieden in Ordnung. Überraschend verlor Alexander Doll an Brett 1 gegen Tim Wellenreich, der sich damit für die Vorjahresniederlage revanchieren konnte. Am Ende stand ein knapper 2½:1½ - Erfolg auf dem Zettel. Am 9.Dezember folgen die zweite und dritte Runde gegen Ettlingen und KSF. Vor allem das Match gegen Ettlingen verspricht spannend zu werden, die Ettlinger können nominell eine mindestens gleichwertige Mannschaft ans Brett bringen. ("Weiterlesen" für Einzelergebnisse)


Die U16 des SCU gewinnt gegen Bruchsal. Von links nach rechts: Simon Kling (4), Kai Burger (3), Pascal Nied (2) und Alexander Doll (1).

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U12 Mannschaftsmeisterschaften: SCU wird Vizebezirksmeister

In Neureut fanden die U12 Mannschaftsmeisterschaften des Bezirks Karlsruhe statt. Titelverteidiger SC Untergrombach war mit runderneuertem Team angetreten, nachdem R. Doll, P. Nied und T. Burger aus der erfolgreichen Vorjahresmannschaft diesmal in der U14 antreten müssen. Dennoch hatte man eine würdige Mannschaft am Start: Marc und Luca Toth, Lennard Los und Andre Hayen. Mit diesem Team war der SCU unter den drei Titelfavoriten. Insgesamt nahmen acht Mannschaften teil. Der SCU musste sich lediglich unglücklich KSF II (eigentlich KSF I) geschlagen gaben und besiegte alle anderen Gegner. Am Ende wurde es der zweite Platz, ein Ergebnis, was die hervorragenden Platzierungen der letzten Jahre bestätigt. Zum Turnierbericht.


Blick in den Turniersaal, vorne de Titelverteidiger SCU mit Andre Hayen (4), Lennard Los (3), Luca Toth (2) und Marc Toth (1)

Alexander Doll ist SCU-Jugendmeister 2017



Das SCU-Jugendturnier 2017 ist abgeschlossen, die Sieger stehen fest und die DWZ-Auswertung liegt vor. Das Turnier war mit 15 Teilnehmern gut besetzt. Einen völlig ungefährdeten Start-Ziel-Sieg legte Alexander Doll (U16) hin, der mit 7 aus 7 souveräner Jugendmeister wurde. Seine zuletzt starken Leistungen bestätigte Pascal Nied (U14) mit Platz 2, den er sich in einer denkwürdigen Partie gegen Simon Kling hart erarbeitete. Dritter wurde Marc Toth (U12), punktgleich aber mit besserer Buchholz vor Bruder Luca Toth und Simon Kling, die dafür beide kräftig an DWZ zulegen konnten. Das Turnier wird 2018 ganz sicher wieder stattfinden, dann möglicherweise als im Format eines offenen DWZ-Wochenendturnier.

Landesliga: Verdiente Niederlage gegen den SK Durlach

von Markus Krieger

Am zweiten Spieltag der jungen Saison ging es erneut daheim gegen den SK Durlach. Im Vergleich zur ersten Runde mussten wir leider auf einige Spieler verzichten, so dass unser DWZ-Schnitt knapp 100 Punkte unter dem des Gegners lag, was diesem die Favoritenrolle bescherte. Zur Freude aller konnte Konrad uns nach längerer Abwesenheit wieder verstärken.

Wir traten wie folgt an:

  1. Stefan Doll
  2. Alex Doll
  3. ich, Markus Krieger
  4. Almir Zjajo
  5. Konrad Schmalfuss
  6. Rebecca Doll
  7. Martin Spitz
  8. Bernhard Kling

Leider hat es sich früh im Mannschaftskampf abgezeichnet, dass es diesmal wahrscheinlich nichts zu holen gab, wobei es dennoch schön ist, dass die Mannschaft ordentlich gekämpft hat. Am achten Brett konnte Bernhard seinem Gegner Paroli bieten und sich im Mittelspiel mit diesem auf ein Remis einigen, ein zufriedenstellendes Ergebnis. Auf der Position davor sah sich Martin früh einem vermutlich inkorrekten aber nicht zu unterschätzendem Qualitätsopfer gegenübergestellt, welches ein präzises Nachdenken erforderte. Martin konnte die Partie gut abwickeln und hatte am Ende die bessere, aber nach wie vor komplizierte Stellung, in Anbetracht seiner Zeitnot hatte auch er sich mit seinem Kontrahenten auf ein Remis geeinigt, was in Ordnung geht.

Am sechsten Brett hatte sich die junge und aufstrebende Rebecca sich mit einem starken Gegner zu messen. Nachdem sie bei der Abwicklung ins Mittelspiel leider einen Bauer eingestellt hatte, konnte sie ihrem Gegenüber noch lange Paroli bieten, schließlich konnte er sich jedoch durchsetzen. Trotzdem eine gute Leistung, die Hoffnung auf die Zukunft macht. Davor hat uns wie eingangs erwähnt wieder Konrad unterstützt. Gegen seinen Angstgegner Giacomelli hat er eine gute kämpferische Leistung abgerufen, so dass er trotz Minusbauern sein Endspiel Remis halten konnte. An Brett vier kam es zu einem ähnlichen Bild wie bei Bernhards Partie. Almir und sein Gegner  schenkte sich nichts, so dass nach einigen taktischen Kombinationen am Ende ein Turm + Springer-Endspiel übrig geblieben ist, was ebenfalls in einer Punkteteilung endete. Eine Enttäuschung hingegen war in dieser Runde meine Leistung. Nachdem ich im Mittelspiel eine Zugfolge falsch eingeschätzt hatte, fand ich mich schnell in bedrängter Stellung wieder, die mein Gegenüber gnadenlos auszunutzen wusste. Bis zum Endspiel konnte ich die Partie noch einigermaßen offen halten, nach einem weiteren Fehler meinerseits hatte ich dann jedoch zeitnah verdient verloren. Am zweiten Brett hat sich Alex als positive Erscheinung des Spieltags präsentieren können. Gegen einen Genger mit ca. 300 DWZ mehr konnte er nach der Eröffnung einen gefährlichen Angriff initiieren, den sein Kontrahent nur mit Mühe abwehren konnte. Im Anschluss hat sich leider die Erfahrung durchgesetzt, so dass Alex nach toller Leistung die Segel streichen musste.

Abschließend noch ein paar Worte zum Spitzenspiel in dieser Runde. Stefan konnte sich im Mittelspiel einen leichten Vorteil erarbeiten, der allerdings wohl nur sehr schwer in einen Sieg umzusetzen war. Nachdem der Mannschaftskampf rechnerisch verloren gegangen war, hat auch er sich mit seinem Kontrahenten auf ein Remis geeinigt. Insgesamt ging das Mannschaftsduell somit leider verdientermaßen mit 2,5:5,5 verloren. Auf Grund der Personalsituation eine zu erwartende Niederlage, die es in den folgenden Mannschaftskämpfen zu korrigieren gilt.

Am dritten Dezember tritt die zweite Mannschaft beim SV Calw an, es bleibt zu hoffen, dass wir dann wieder die eine oder andere Verstärkung von oben erhalten können.

Kreisklasse C: SCU IV sorgt für faustdicke Überraschung


Bild mit freundlicher Genehmigung von K. Wodzinski

In der Kreisklasse C musste die vierte Mannschaft des SC Untergrombach beim Klassenprimus KSF VII antreten. Und die KSF-Damenriege hatte sich offfensichtlich einiges vorgenommen: Noch einmal verstärkt gegenüber dem ersten Spieltag mit einem DWZ-Schnitt von 1390 ging das Team als haushoher Favorit an den Start. Der SCU vertraute auf die in Pfinztal siegreiche Formation. Nach rund zwei Stunden Spielzeit war eigentlich noch alles offen, man hoffte auf ein mögliches Unentschieden. Lediglich am Brett von Andreas Burger war ein Untergrombacher Nachteil erkennbar. Und dann folgte eine Überraschung auf die andere: Kai Burger setzte die frischgebackene Bezirksmeisterin auf der Grundreihe matt, nachdem er die Partie die gesamte Zeit über ausgeglichen gestalten konnte. Simon Kling hatte es gegen Dana Chung diesmal etwas ruhiger angehen lassen und einen Bauern eingebüßt, konnte aber den Spieß umdrehen und mit Läufer und Turm die Gegnerin auf der Grundreihe paralysieren und dann mattsetzen. Und auch Tim Burger gelang das Kunststück, gegen eine 300 DWZ stärkere Gegnerin einen takischen Schlag zum Sieg zu verwerten. Binnen weniger Minuten stand es 0:3! Am Spitzenbrett war die Luft bereits raus, ein Remis lag in der Luft. Andreas Burger konnte einen gegnerischen Fehler ausnutzen und hatte plötzlich selbst bessere Stellung. Luca Toth stand gut, Marc Toth stand ganz offensichtlich auf Gewinn. So konnte Mannschaftsführer und Vater Ralf Toth am Spitzenbrett abwarten, bis Marc nach ganz starker Partieführung gegen ebenfalls deutlich DWZ-überlegene Gegnerin das Matt herbeigeführt hatte. Beim Stand von 4:0 konnte Vater Toth durch Stellungswiederholung den Mannschaftssieg sicherstellen. Die Sensation war perfekt! Kurz darauf ließ sich Andreas Burger ebenfalls auf Punkteteilung ein. Aber es kam noch besser: Luca Toth hatte ebenfalls Gewinnstellung erreicht, auch hier bei 300 DWZ Differenz. Sein Remisangebot war abgelehnt worden, nun verwertete Luca ganz sicher seine Qualität Vorteil im Endspiel und ließ sich auch nicht mehr "austricksen". Am Ende musste nur Michael Hayen am letzten Brett in einer sehr interessanten Partie die Segel streichen. Seine Gegnerin hatte mal eben zwei Figuren ins Geschäft gesteckt und dafür starken Angriff auf den König erhalten. Michael fand die richtige Verteidigung leider nicht. Am Ende hieß es 2:6 für Untergrombach und die Spitzenposition konnte ganz sicher verteidigt werden. Die Jugendlichen des SCU sind ganz offensichtlich auf dem richtigen Weg und haben Lust auf mehr. Am 3.12. geht es weiter mit einem Heimspiel und Derby gegen Bruchsals Dritte.

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