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Aktuelles

Personalkarussell dreht sich weiter

Der SC Untergrombach wird in der kommender Saison mit einer veränderten Mannschaft in der zweiten Schachbundesliga antreten. Nicht mehr dabei sind die beiden bulgarischen Großmeister Krasimir Rusev und Dejan Bojkov, die beide keinen neuen Vertrag beim SC Untergrombach erhielten. Weitere personelle Veränderungen stehen bevor. Mittlerweile ist auch bekannt geworden, dass die zweite Liga 2017 / 2018 in Doppelspieltagen stattfinden wird. 

IM Paul Velten wechselt zum SC Untergrombach

Erster Neuzugang für die kommende Saison ist IM Paul Velten (FRA), aktuelle ELO 2449. Der junge Franzose wird hinter IM Nicolas Brunner in der Zweitligasaison 2017/18 zum Einsatz kommen. 

Pascal Nied Karlsruher Top - Scorer bei der Deutschen Schulschach-Meisterschaft in Grömitz

Unverhofft kam Pascal zu der Ehre, für seine Schule bei den deutschen Meisterschaften in Grömitz/Schleswig-Holstein starten zu dürfen. Zwar hatte seine Schule Humboldt Gymnasium Karlsruhe bei der Endrunde in Baden hinter Walldorf nur den zweiten Platz belegt, bedingt durch deren überraschenden Startverzicht kamen aber doch noch die Karlsruher zum Zug. Angeführt von den Koll - Brüdern von den  KSF und Schach-AG Leiter Dr. Lienhard machte sich Pascal mit seinem Team auf den weiten Weg in den hohen Norden. Wie sich herausstellen sollte, war er der drittjüngste von fast 80 teilnehmenden Spielern. In der Startrangliste lag die Schule auf Platz elf von 18 teilnehmenden Mannschaften, insofern hatte man sich sicher als Ziel vorgenommen einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Ein Eingreifen ins Titelrennen lag angesichts der Stärke insbesondere der ostdeutschen Konkurrenz außerhalb des Erreichbaren. Mit dem 13.Platz wurde das Ziel letzlich verfehlt, aber an Pascal lag es nicht. Mit fast sensationellen fünf Punkten aus sieben Runden erreichte er nicht nur das drittbeste Resultat aller Teilnehmer am vierten Brett, sondern avancierte auch mit großem Vorsprung zum besten Punktesammler seines Teams.    

2. Liga Süd: Partien vom achten Spieltag

Die SCU-Partien vom achten Spieltag in der zweiten Liga Süd stehen zum Nachspielen zur Verfügung.  Es ging gegen den Meister Deizisau und am ersten Brett erspielte sich IM Brunner ein Remis gegen GM Peter Leko, am achten Brett durfte sich Alexander Doll gegen GM Schlosser versuchen. 

Kreisklasse A: SCU III mit letzter Reserve


Der SCU III mit dem letzten Aufgebot vor der Badnerlandhalle

Für die dritte Mannschaft des SC Untergrombach ging es am letzten Spieltag in Neureut um nichts mehr, der Klassenerhalt war gesichert, mit dem Aufstieg hatte man schon die gesamte Saison nichts zu tun. Aufgrund insgesamt schwacher Antrittsmoral musste der SCU III in Unterzahl und mit fünf Kindern/Jugendlichen antreten. Gerne hätte man eine stärkere Truppe nach Neureut geschickt, aber das Spielerreservoir gab nichts mehr her. Gegen die höchst motivierten Gastgeber, die einen Sieg für den direkten Wiederaufstieg benötigten, war absolut nichts zu holen. Neuzugang Kay Hayen (nächste Saison SCU II) konnte ein Remis verbuchen und Pascal Nied zeigte seine stark aufsteigende Form und holte mit Ruhe und Übersicht ebenfalls ein Remis gegen einen deutlich DWZ-stärkeren Gegner. Luca Toth lehnte im Übereifer ein Remisangebot seines rund 500 Punkte stärkeren Gegners ab und musste am Ende die Niederlage quittieren. Heiko Schleicher am Spitzenbrett, Marc Toth gegen E. Kreuter und 500 DWZ Übermacht, sowie Michael und Andre Hayen gegen starke und erfahrene Gegner waren an diesem Tag ohne Chance und es ist ihnen allen hoch anzurechnen, dass sie letztlich furchtlos für die Mannschaft "geopfert" haben. Am Ende hieß es 1:7 aus Untergrombacher Sicht in einem bedeutungslosen Mannschaftskampf. 

Am Saisonende belegt der SCU III in der Tabelle einen unbefriedigenden Mittelfeldplatz, mehr wäre drin gewesen, wurde aber durch die schwache Antrittsmoral in der gesamten Saison zunichte gemacht (siehe auch Analyse der Saison).

Die Korsettstangen der Mannschaft mit jeweils acht Einsätzen sind Heiko Schleicher und Mannschaftsführer Bernhard Kling, wobei Vereinschef Schleicher mit 5 aus 8 die deutlich bessere Bilanz aufzuweisen hat. Solide Ergebnisse gab es im Saisonverlauf auch von A. Burger (3,5 aus 5), M. Noll (4 aus 7) und B. Mangei (3,5 aus 6). Hoffnungsvoll stimmen uns die Ergebnisse der Jugendlichen, die mit Punkten und Leistungen am Brett gezeigt haben, dass sie in der A-Klasse durchaus mithalten können und das Schöne ist ja, dass sie alle von Jahr zu Jahr immer besser werden (was bei den Erwachsenen eher selten der Fall ist...)

Landesliga: SCU II sichert Klassenerhalt


Letzter Spieltag in der Landesliga: SCU II gegen Calw

Auch die zweite Mannschaft des SC Untergrombach profitiert am Ende vom Rückzug des SK Trier aus der Schachbundesliga. Die Lücke, die der SK Trier hinterlässt, kaskadiert hinunter bis in die fünfte Spielklasse, wo es in den beiden badischen Landesligen plötzlich nur noch drei Absteiger gibt. Calw und Untergrombach II waren beide vom Abstieg bedroht, hatten jedoch die besseren Karten und da die Mitkonkurrenten Eppingen III (Landesliga Nord 2), sowie Chaos Mannheim und Dielheim (Landesliga Nord 1) nicht über insgesamt drei Mannschaftspunkte hinaus kamen, war es am Ende auch kein Thema mehr. Mit sechs Punkten rettet sich der SCU II auf dem neunten Rang in die kommende Landesligasaison. 

An der Tabellenspitze kam es zum finalen Showdown Ettlingen II gegen SK Durlach. Die Durlacher flogen erwartungsgemäß ihren GM Westerinen aus Finnland ein, der sich jedoch am Ettlinger P. Neerforth die Zähne ausbiss. Dieser Kampf endete 4:4 und weil Birkenfeld gegen Absteiger Eppingen III gewann, steigen nun Ettlingen und Birkenfeld auf in die Verbandsliga. 

Der SCU II kann mit seiner Saisonbilanz zufrieden sein und geht in die verdiente Sommerpause. Alle Details zum Spieltag im Bereich der zweiten Mannschaft

SCU siegt zum Abschluss der Zweitligasaison

Zu einem äußerst versöhnlichen Saisonende fanden "die Unabsteigbaren" des SC Untergrombach am neunten und letzten Spieltag der zweiten Schachbundesliga Süd. Zu Hause besiegte man den bereits geretteten TSV Schönaich mit 5,5 zu 2,5 deutlich. IM Brunner, Cofman, FM Dr. Sieglen und IM Fuchs gewannen ihre Partien, IM Spirin, IM Maier und FM Schneider remisierten. Besonders hoch einzuschätzen war der Sieg von IM Nicolas Brunner (FRA) am Spitzenbrett gegen GM Ivanisevic: Damit sicherte sich der junge Franzose mit neun Einsätzen in der zweiten Liga für den SCU seine dritte und finale GM-Norm. Für den Titel fehlt nun "nur noch" die magische ELO-Zahl von 2500. Herzlichen Glückwunsch, Nicolas!

Betrachtet man die Abschlusstabelle, so fällt unweigerlich auf, dass Geld (in Form von ELO) auch die Punkte bringt, wie es anders nicht zu erwarten war. Die Abschlusstabelle entspricht praktisch exakt dem ELO-Schnitt der Saison. Alle Teams mit ELO-Schnitt 2375 und höher waren sportlich gerettet, der SCU auf Rang 8 bekanntlich nur mit fremder Hilfe. Dies ist natürlich ein Fingerzeig für die kommende Saison, die - wie immer - noch schwerer wird wie die Vorsaison. Zwar steigt mit Deizisau der Ligakrösus auf, aber die absteigende SG Speyer-Schwegenheim wird kommende Saison mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen und der Aufsteiger OSG Baden-Baden II wird sich keinen weiteren Ausrutscher leisten. 

Für den SC Untergrombach wird es in der kommenden Saison umso schwerer, das Wunder zu wiederholen. Mit viel Glück und Caissas Hilfe kann es geschehen. Wichtig ist auch, dass die Schlüsselspieler gehalten werden können. Ein Blick auf die Spielertabelle zeigt, wer die Korsettstangen in der abgelaufenen Saison bildeten: Das Ergebnis von IM Brunner spricht natürlich für sich, 5,5 aus 9, oft auch noch am ersten Brett eingesetzt, das ist schon eine starke Leistung. IM Christian Maier spielte erneut eine grundsolide Saison, wie auch FM Dr. Sieglen, der in seinen vier Einsätzen ungeschlagen blieb. Besonders erfreulich ist, dass das Untergrombacher Urgestein und Mannschaftsführer IM Heinz Fuchs zurück zu alter Stärke gefunden hat. Erwähnenswert sind auch die beiden Bundesligaeinsätze von Alexander Doll, auch wenn für ihn natürlich zweite Liga noch zu früh kommt, ist es doch großartig, dass unsere talentiertesten Jugendlichen diese Möglichkeit geboten bekommen. 

Konsequenzen Rückzug Trier für die Landesliga (SCU II)

Durch den Rückzug des SK Trier aus der Schach-Bundesliga hat nun auch die zweite Mannschaft des SC Untergrombach gestiegene Chancen auf den Klassenerhalt. Da es aus der 2. Liga in die Oberliga Baden nur einen Absteiger gibt (Bad Mergentheim), gibt es dort nur zwei Absteiger und beide gehen in die Verbandsliga Süd. Somit gibt es keine Absteiger in die Verbandsliga Nord, damit dort drei Absteiger in die Landesligen Nord 1 und Nord 2. Gemäß TO BSV gibt es somit in den Landesligen Nord 1+2 insgeasmt vier Aufsteiger und drei Absteiger. Da es keine Relegationsspiele mehr gibt, werden die Absteiger gemäß H 2.1.1 BSV TO ermittelt, worin es heißt "In den Landesligen und Bereichsligen wird für das Abschlussklassement eine Gesamttabelle über alle Staffeln gebildet, wobei die Reihenfolge nach Platzierung in der Staffel, Mannschaftspunkte, Brettpunkte und Berliner Wertung gebildet wird, bei Gleichstand wird gelost. Die Absteiger werden anhand dieser Gesamttabelle ermittelt."

Derzeit träfe es Eppingen III (LL Nord 2) und Dielheim und Chaos Mannheim (LL Nord 1), da alle Teams lediglich drei Mannschaftspunkte haben. Vor dem letzten Spieltag sind aber die Karten völlig neu gemischt. Plötzlich haben alle - auch die eigentlich abgestiegenen Teams - wieder Chancen auf Klassenerhalt. Der letzte Spieltag wird also für alle entscheidend sein. 

EILMELDUNG: SC Untergrombach bleibt Zweitligist!

Wie BTL Jürgen Kohlstädt heute bekanntgab, hat der Erstligist SK Trier bei der Abschlussrunde in Berlin verbindlich seinen Rückzug aus der ersten Schachbundesliga und auch seinen Verzicht auf die zweite Schachbundesliga bekanntgegeben. Gemäß BTO H.2.13.2 gibt es damit in der laufenden Saison nur zwei Absteiger. Der SC Untergrombach wird somit auch in der Saison 2017/2018 in der zweiten Schachbundeliga Süd antreten. Und so wiederholt sich Geschichte, wie auch bereits 2010/2011, als durch den Rückzug des SK Heidelberg-Handschuhsheim der sportlich abgestiegene SCU gerettet wurde.

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2. Liga Süd: Hohe Niederlige beim neuen Meister

In der zweiten Liga Süd holte sich der SC Untergrombach seine eingeplante "Packung" beim neuen Zweitligameister SF Deizisau ab. Deizisau trat mit acht Großmeistern an, das achte Brett ELO-stärker als Untergrombachs Spitzenbrett IM Nicolas Brunner. Umso höher muss man das von IM Brunner erreichte Remis gegen GM Peter Leko einschätzen. An den übrigen Brettern gab es jeweils mehrere hundert Punkte ELO-Unterschied und somit nichts zu erben. Nachwuchstalent Alexander Doll durfte sich am achten Brett mit GM Philipp Schlosser messen. Da zeitgleich wie erwartet Schott Mainz beim designierten Mitabsteiger Schöneck gewann, ist der Untergrombacher Abstieg damit endgültig besiegelt. Der SCU verabschiedet sich nach elf Jahren zweiter Liga mit seinem Heimspiel am letzten Spieltag gegen den TSV Schönaich (7.5.). Tabelle und Ergebnisse auf der Seite der ersten Mannschaft