3. Mannschaft

Kreisklasse A Karlsruhe - Verbandsrunde 2017/2018

Absteiger aus Bezirksklasse: Post Südstadt Karlsruhe, SC Waldbronn II
Aufsteiger aus Kreisklasse B: SC ubu Karlsruhe, SF Neureut III

Mannschaftsführer: Bernhard Kling

Neunter Spieltag: Tabelle

Rang Mannschaft Spiele Punkte Brettpkt. BW DWZ-Schnitt
1 Post Südstadt Karlsruhe (A) 9 16:2 46 206½ 1667
2 SC Untergrombach III 9 10:8 38½ 173 1543
3 SC Waldbronn II (A) 9 10:8 37½ 163 1550
4 SK Ettlingen IV 9 9:9 37½ 147 1549
5 SC uBu Karlsruhe II (N) 9 9:9 34 140½ 1403
6 SF Forst III 9 9:9 31½ 151 1360
7 SK Durlach II 9 8:10 37 178½ 1532
8 SF Hambrücken 9 7:11 33½ 158½ 1398
9 SF Neureut III (N) 9 6:12 32 151½ 1403
10 SK Jöhlingen II 9 6:12 30½ 148½ 1503

Auf- und Absteiger am Saisonende:

Mannschaftsübersicht

Rang Mannschaft DWZ-Schnitt
letzte Saison
DWZ-Schnitt
erste acht
Platz
letzte Saison
1 Post Südstadt Karlsruhe (A) 1693 1725 BezK 9
2 SC Waldbronn II (A) 1525 1724 BezK 10
3 SK Ettlingen IV 1466 1733 3
4 SK Durlach II 1557 1718 4
5 SF Forst III 1475 1527 5
6 SC Untergrombach III 1526 1725 6
7 SF Hambrücken 1415 1572 7
8 SK Jöhlingen II 1500 1603 8
9 SC uBu Karlsruhe II (N) 1358 1463 Krk B 2
10 SF Neureut III (N) 1298 1490 Krk B 3

Hinweis zur Mannschaftsübersicht und den Kadern: Stand 6.10.2017 (DWZ). Offensichtliche Strohleute aus den Ranglisten wurden weggelassen (zumeist inaktiv seit mehreren Jahren).

Ausblick auf die Saison

Klarer Meisterschaftsfavorit ist der Absteiger Post Südstadt Karlsruhe, dort wird man den "Betriebsunfall Abstieg" sicherlich zügig beheben wollen hat dabei auch die besten Karten - vorausgesetzt, sie stellen so auf wie in der vergangenen Saison, wovon auszugehen ist. Sollte es einen zweiten Aufsteiger geben, sind der SK Durlach II, der SC Waldbronn II, aber auch der SC Untergrombach III als Kandidaten in Betracht zu ziehen. Ettlingen III, Forst III und Jöhlingen II werden es eher schwer haben, um den Aufstieg mitzuspielen, sollten aber auch keine Probleme haben, die Klasse zu halten. Die SF Hambrücken gelten wie auch in der vergangenen Saison als Abstiegskandidat, haben diesmal aber den Vorteil, dass die beiden Aufsteiger uBu II und Neureut III noch schwächer besetzt sind. Es wäre schon eine recht große Überraschung, wenn diese beiden Teams tatsächlich die Klasse halten würden.

Angeführt wird der SCU III wie eh und je von Mannschaftsführer Bernhard Kling. Zwei starke Jugendspieler gehören zur Stammformation: Rebecca Doll und Pascal Nied werden im Verlauf der Saison noch besser werden. Verstärkt wurde die Mannschaft zudem um den sehr spielstarken und erfahrenen Kay Hayen. Nicht mehr zum Einsatz kommt diese Saison Linda Fuchs, die sich stattdessen auf ihr Studium konzentriert.

Auftrag: Vom ersten Spieltag an nichts mit dem Abstieg zu tun haben, wenn sich die Möglichkeit bietet, um den Aufstieg mitkämpfen. Falls der SCU die dünne Personaldecke durch kompakte Aufstellungen kompensieren kann, ist der zweite Platz in Reichweite. Der große Vorteil ist, dass die Mannschaft nicht in der Pflicht ist, aufzusteigen. Viele Spieler sehen den SCU III in der A-Klasse bereits am richtigen Platz.

Analyse der Saison

Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Forst III und der nachfolgenden Niederlage gegen Durlachs Reserve war jedem klar, dass es in dieser Saison bis zum letzten Spieltag nur um den Klassenerhalt in der A-Klasse gehen würde. Spätestens nach dem Unentschieden gegen Abstiegskandidat Hambrücken in schwacher Untergrombacher Besetzung war klar, dass es eng werden würde. Aber eng ging es auch in der gesamten Klasse zu, mit Ausnahme von Primus Post Karlsruhe konnte im Grunde jeder jeden schlagen und viel hing von der jeweiligen Tagesform ab. Am vorletzten Spieltag gelang dem SCU III alles und mit einem 7,5:0,5 Sieg gegen Jöhlingen II hatte man sich aller Abstiegssorgen entledigt. Es gab den ein oder anderen, der zu rechnen begann und den theoretisch noch möglichen Aufstieg herbeiredete, aber dazu musste der SCU III nicht nur am letzten Spieltag gewinnen, sondern drei andere Mannschaften müssten auch noch dem SCU in die Karten spielen, so dass diese Aufstiegsträumer von ihren Kameraden nur müde belächelt worden. Und - es kam, wie es kommen musste - an einem perfekten letzten Spieltag passte alles zusammen und statt Abstiegsangst hieß es plötzlich, den Wiederaufstieg in die Bezirksklasse zu feiern. 

Die Mannschaft profitierte von mehreren Faktoren: Zum Einen war da ein zuverlässiges und spielstarkes Spitzenbrett in Form von Kay Hayen (6,5 aus 9), eine sehr solide Mittelachse um Bernhard Kling (5 aus 8), Alexander Wachter (5,5 aus 8) und Heiko Schleicher (4 aus 8) und mit Pascal Nied erreichte der erste Jugendspieler das Team und lieferte eine starke Saisonleistung ab (5,5 aus 9). Nicht zu vergessen ist Neuzugang Emir Mesic, der nur noch zwei Einsätze bekommen konnte und beide Partien souverän gewann. 

Am Ende ist der Wiederaufstieg natürlich extrem glücklich, aber wenn man sich vergegenwärtigt, dass die anderen Teams auch nicht stärker waren und halt auch etliche Chancen ausließen, so ist er auch nicht ganz unverdient. Die Abschlusstabelle lügt nicht, wie es so schön heißt. 

In der kommenden Saison wird sich beim SC Untergrombach einiges ändern und die Mannschaft wird in der Bezirksklasse noch einmal ein anderes Gesicht bekommen und versuchen, von Beginn an oben mitzuspielen.